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In oreanda saßen sie auf einer Bank unweit der Kirche, blickten aufs Meer hinab und schwiegen. Jalta war durch den Morgennebel kaum sichtbar; regungslos hingen an
den Bergesgipfeln dichte weiße Wolken. Die Blätter an den Bäumen bewegten sich nicht, die Zikaden zirpten, und das eintönige, dumpfe Rauschen des Meeres,
das von unten herafscholl, sprach von der Ruhe und dem ewigen Schlaf, der uns erwartet. Dort unten rauschte es bereits, als es noch kein Jalta gab, kein Oreanda;
es rauscht auch heute und wird genauso gleichgültig und dumpf rauschen, wenn wir schon längst nicht mehr sind. Anton Tschechow. Die Dame mit dem Hündchen |